Mehr positive Nachrichten gewünscht!
28. April 2009 Weltgeschehen Kommentieren
Ganz überlesen kann man die schlechten Nachrichten nicht. Entlassungen, Kürzungen, Umstrukturierungen usw. finden ja schließlich real statt. Es tut aber richtig gut oder noch anders ausgedrückt, man giert richtig nach positiven Meldungen. Meldungen wie diese:
- Weniger Pessimisten im Hotel- und Gastgewerbe! AHGZ-Monitor! Die Zahl der Betriebe mit positiver Umsatzerwartung nimmt zu.
- Ifo-Klimaindex macht Hoffnung! Überraschend deutlicher Anstieg des Ifo-Index.
- Man liest von Unternehmern, die jetzt investieren, sich somit antizyklisch verhalten.
Dies sind nur drei Beispiele aus den letzten Tagen.
Ich bin nicht dafür, dass man alles schön redet. Ich bin aber dafür, mehr Mut zu machen. Das erwarte ich von meinen Politikern und von bedeutenden Persönlichkeiten unserer Wirtschaft. Ich persönlich halte nichts von Wirtschaftsprofis, die mir jetzt ausrechnen, um wie viel Prozent die Wirtschaft zurückgeht. Wo waren diese Stimmen vor der Krise?
Es grüsst,
Ihr Optimist
Einfach mal abschalten
28. April 2009 Freizeit Kommentieren
Ich bin ein leidenschaftlicher Jogger. Nur heute wollte es nicht so recht mit der ersten Teilstrecke, es geht stetig bergauf. Woher kommen die schweren Beine? Habe ich zu lange im Wirtschaftsteil über die überwiegend schlechten Nachrichten gebrütet? Oder ist es einfach nur die Frühjahrsmüdigkeit. Vielleicht von beidem etwas!
Das Gute bei der ersten Teilstrecke ist, dass man irgendwann nicht mehr über die Wirtschaftsnachrichten oder anderes nachdenkt, sondern sich nur noch darauf konzentriert, dass man hoch kommt.
Wieder zu Hause ist man geschafft, aber glücklich und keine müden Beine mehr. Jetzt kann der Tag kommen!
Gerade jetzt finde ich es wichtig, dass man den Kopf frei bekommt. Der eine joggt, der andere macht einen Kurztripp übers Wochenende (zum Beispiel in eines der carathotels). Biergarten, Rhein- oder Mainspaziergang oder einfach ein schönes Düsseldorfer Alt genießen. Abschalten, das ist wichtig! Und wie schalten Sie ab?
Es grüßt Sie,
der Jogger vom Rhein
Back to Basics: Hin und wieder telefonieren…
21. April 2009 Kommunikation Kommentieren
Es ist interessant, was sich alles Neues bei den Kommunikationsformen tut. Ich gehöre ja auch schon zu den “Silver Surfern“, Personen über 50 – twittern, chatten und bloggen sind die für mich neuen Begriffe. In erster Linie geht es aber auch hier darum, auf sich aufmerksam zu machen.
Was mir beim Lesen eines Artikels hierzu durch den Kopf ging, ist Folgendes:
Ich nutze beispielsweise unter anderem Newsletter, um meinen Geschäftspartnern Neuerungen mitzuteilen. In erster Linie ist es für mich aber ein Instrument, mich in Erinnerung zu halten. Trotzdem ist es für mich wichtig, von Zeit zu Zeit den persönlichen Kontakt zu suchen.
Ich kenne einige Kollegen, bei denen ich den Eindruck habe, dass dort die richtige Balance zwischen neuen Kommunikationswegen und der persönlichen Kontaktaufnahme immer mehr verloren geht. Ab und zu Telefontage einlegen lohnt sich. Die richtige Mischung macht es!
Mit sonnigen Grüssen,
ihr Harry de Verkäufer
Marshmallow-Träume im Vitra Design Museum
15. April 2009 Basel, Freizeit, Stadtleben, Veranstaltungstipps Kommentieren
Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres blitzen hervor und was mache ich. Na, genau. Eben nicht in der Sonne liegen, sondern der frei gewordenen Energie freien Lauf lassen und… Kurzurlaub in einem charmanten Hotel buchen und in ein Museum spazieren. Jawoll! Das aber nur, weil ich neulich im Café beim Kaffeeschlürfen lauschte, wie man sich über ein Marshmallow Sofa unterhielt. Was macht man also als neugierige Frau? Genau, man geht “nur mal gucken”. Hinein ins Vitra Design Museum in Weil am Rhein (ja, das kennen wir aus den Verkehrsnachrichten) und neben Stühlen in sämtlichen Formen und Farben gibt’s (bis 3. Mai noch) die George Nelson (1908-1986) Ausstellung.
Nelson, ein studierter Architekt mit Abschluss in Yale, war neben Charles & Ray Eames die prägende Figur des amerikanischen Designs der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In seinem Büro entstanden Klassiker des modernen Möbel- und Interior Designs: der Coconut Chair (1956), das Marshmallow Sofa (1956), die Ball Clock (1947), die Bubble Lamps (ab 1952) und das Action Office (1964). Nelson war jedoch nicht nur ein erfolgreicher Designer, sondern auch ein viel beachteter Autor und Publizist, Dozent, Ausstellungsmacher und passionierter Fotograf. In seinen zahlreichen Essays über Design reflektierte er wie wohl kaum ein anderer Gestalter die Arbeitsbedingungen, Aufgaben und Ziele seines sich in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch formierenden Berufsbildes. Nelsons Auffassung von Design als System, sein Ansatz über die bloße Formgebung hinauszugehen und stets in größeren Zusammenhängen zu denken, wie auch seine Leistungen im Bereich der Designvermittlung, lassen sein Werk gerade heute wieder hoch aktuell und interessant erscheinen.
Genau. Inspiriert, ebenfalls in größeren Zusammenhängen zu denken, genieße ich noch die mexikanischen Köstlichkeiten der Wochenkarte in meinem Hotel und falle sofort in süße Träume, ein kuscheliges Marshmallow Sofa…
Eure Prinzessin von der Erbse