Kalendersprüche
6. Mai 2010 Kommunikation Kommentieren
Es war eine lange Zugfahrt im Mai, der Regen rann in Strömen die Scheiben hinab…
Und heraus gekommen sind diese 27 kalenderblatt-tauglichen Zweizeiler:
Der Hase noch nicht legen will
Schneit es viel Anfang April
Regnet es zur Winterszeit
Ist das Frühjahr nicht mehr weit
Wäscht sich im März der Bauersmann
Lässt ihn auch die Bäuerin ran
Dichtet Reiner vor sich hin
Macht das allein noch keinen Sinn
Twittert der wilde Friederich
Sein Gretchen gleich die Krise kriecht
Chattet der Jüngling heftig im Mai
Ist sein Herz noch für jede frei
Singt der Vogel früh am Tag
Wünscht der Schläfer ihn ins Grab
Schreit der Kuckuck hundert Mal
Strandet gleich ein Riesenwal
Schlagen aus im Mai die Bäume
Dichtet der Dichter Schüttelreime
Im Januar, im Januar
Macht sich die Sonne ziemlich rar
Der Februar vor Kälte blaut
Es manchen auf den Hintern haut
Ist der Juni ziemlich nass
Gibt´s dafür im Juli Spass
Drückt die Hitze im August
Beim Baden dich erfrischen musst
September mit der Ernte reich
Die Fische springen hoch im Teich
Fall´n die Blätter im Oktober
Hat der Bauer Heu im Schober
Wenn im November Nebel fällt
Dies den Tag nicht sehr erhellt
Und wenn das fünfte Lichtlein brennt
Hast Du Dezember voll verpennt
Freitags endlich der Adler startet
Worauf wochüber jeder wartet
Der Morgen ist am Samstag busy
Zum shoppen alle in die city
Sonntäglich ist der Glocke Klang
Meist spürt zum Kirchgang keiner Drang
Früh Montags, ach die Hast ist groß
Arbeiten geht wieder los
Der Dienst am Dienstag, der ist schwer
Mancher läge gern am Meer
Am Mittwoch winkt Dir bald der Lohn,
das Wochenend rückt näher schon
Die Tage des Donners sie gehen dahin
Bald kannst Du in die Freizeit ziehn
Die Lichtlein am Heiligabend schimmern
Kirchenchöre dazu wimmern
Silvester rummst´s, Raketen gliesen
Neujahrs dann die Kater sprießen
Bimmeln die Osterglocken hell
Kommt der Frühling ziemlich schnell



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