Sternstunden: 3 Sterne für unsere Hotels in München

14. Mai 2010

Auf den Trikots der Nationalelf stehen die Sterne für Weltmeistertitel, bei unseren Hotels stehen die Sterne für Qualität.

Die beiden Münchner Hotels carathotel München und hotelmüller München haben ihre Qualitäten wieder offiziell vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband prüfen lassen und dürfen für weitere drei Jahre die 3 Sterne tragen.

Den schönsten Beweis für die Qualität unserer Leistungen finden wir aber immer wieder in den Bewertungen unserer Gäste. Danke dafür!


carathotels 2010 – Was kommt in diesem Jahr?

5. Januar 2010

Das wird ein spannendes Jahr für die carathotels. Wir erwarten Nachwuchs, wir feiern zwei Jubiläen (20 Jahre carathotel Düsseldorf und 25 Jahre atlashotel Basel / Weil am Rhein) und wir haben viel Neues für unsere Gäste.

Bleiben Sie gespannt!


Krisen-Strategie Preisschraube

23. Juli 2009

In Krisenzeiten sind sie schnell bei der Hand: Die Sonderrabatte, Spezialpreise, Aktionsangebote und wie sie alle heißen. Die Preise für gleichbleibende Leistungen sinken, manchmal auch ohne grosses Aktions-Etikett.

Kann das die Lösung sein? Ich bin mir da nicht so sicher. Paketpreise oder Sonderangebote kennt man ja schon immer. Sie dienen dazu, schwache Zeiten zu füllen oder Zusatzleistungen zu verkaufen. Aber das, was sich aktuell zeigt, geht viel weiter.

Ein kleines persönliches Beispiel soll das verdeutlichen. An einem freien Tag vor etwa zwei Wochen sollte es mal wieder etwas Entspannendes sein. Also ab ins Thermalbad inkl. Saunalandschaft. An der Kasse dann die Überraschung. Das Angebot lautet Zwei zum Preis von einem. Das mag beim einfachen Eintritt nicht so viel sein, aber bei den Wellness Angeboten ist das ein nicht zu vernachlässigender Rabatt. Das mag man als Sommer-Aktion durchgehen lassen, wenn man aber weiss, das 80% der Gäste von dem Rabatt erst an der Kasse erfahren, ist das bedenklich. Kaum Neukunden gewonnen, aber freiwillig auf 50% des Umsatzes verzichtet. Und wie erklärt man Stammkunden, dass sie in ein paar Wochen für die gleiche Leistung das Doppelte zahlen?

Preise, die sich an Auslastung und Saison orientieren, kennen Kunden aus der Reisebranche nicht erst seit den Preiskämpfen bei den Fluggesellschaften. Zimmerpreise aber jetzt radikal zu reduzieren, erschwert den Neustart nach Überwindung der Krise.

Was empfiehlt sich stattdessen? Auf den Service setzen. Standards bei der Erfüllung von Kundenwünschen setzen. Wer jetzt endlich lernt, seinen Gästen gut zuzuhören, kann auf die Preisschraube als Krisenmanager verzichten. Beispiele gewünscht? Wie wäre es mit einem update der technischen Infrastruktur, so dass die Gäste kostenlos das WLAN nutzen können. Ein ganztägiges Angebot an Kaffee und Mineralwasser in der Lobby zur Selbstbedienung. Kleine Schönheitskorrekturen durchführen und und und …

Nicht jammern, nicht das einfachste Instrument nutzen, sondern die grauen Zellen aktivieren und vielleicht neue Vertriebswege entdecken. Krise ist auch immer eine Chance. Zum nachdenken. Zum „in-Frage-stellen“. Von Dingen, die schon immer so gemacht wurden…

Viel Erfolg dabei!

PS: Das heißt natürlich nicht, das man Gästen keine Angebote machen sollte… So wie wir in unserem nächsten Blog-Beitrag!


Fakten, die für den Gast zählen

22. Juli 2009

Viele Hoteliers stellen insbesondere in Zeiten der Krise ihre Leistungen auf den Prüfstand, der Renovierungswille ist hoch. Damit die Anstrengungen aber nicht an den Wünschen des Gastes vorbei gehen, empfiehlt sich die Orientierung an den Top-Kriterien für die Gästebewertung.

hotel.de hat die Bewertungen auf der eigenen Plattform untersucht und nennt die folgenden Top 10 Kriterien für die Bewertung eines Gastes (insbesondere im Hinblick auf das Preis-leistungs-Verhältnis):

  • Das Frühstück: Eine grosse Auswahl, qualitativ hochwertige Produkte, Frische und Reichhaltigkeit.
  • Service und Freundlichkeit: Insbesondere Gäste aus Deutschland betrachten diesen Punkt wohl sehr kritisch (ob das daran liegt, dass man überall die Servicewüste vermutet bzw. sucht?). Ein ehrliches Lächeln, resultierend aus echter Freude am Job, gepaart mit Kompetenz ist für jeden Gast Gold wert.
  • Parken: Hier geht es um das Vermeiden böser Überraschungen noch vor dem eigentlichen Check-In. Korrekte Angaben über die Art des Parkplatzes, die Anzahl der Parkplätze, eine eventuell nötige Reservierung und vor allem die Kosten sind essentiell.
  • Lärm: Wer ein Stadthotel sucht, stört sich nicht unbedingt an ein paar städtischen Geräuschen (wenn die Schallisolierung der Fenster auf aktuellem Stand ist). was der Gast aber sicher nicht unbedingt hören will, ist jeder Pups des Zimmernachbarn.
  • Zimmergrösse: Besonders für Gäste aus dem Land der Übergrösse ein massgebliches Kriterium. Wenn zwischen Bett und anderen Möbelstücken ein paar Schritte liegen, ist das normalerweise ausreichend.
  • Internet / WLAN: Verfügbarkeit ist grundlegend. Angemessene Gebühren gewinnen an Bedeutung. Kostenlos verfügbares WLAN wird in naher Zukunft ein Muss.
  • Sauberkeit: Ja. Ohne Diskussion.
  • Komfort: Bequeme Matratzen, gerne auch rückenschonende Exemplare. Zeitlose Ausstattung aus max. den letzten zwei Jahrzehnten.
  • Nichtraucher / Raucher: Klare Trennung zwischen beiden Kategorien.
  • Sterne-Kategorie: was drauf steht, sollte auch vom gesamten Eindruck drin stecken.

Hotellerie: Krise und Bauboom – wie geht das zusammen?

16. Juli 2009

Die ZEIT beschrieb am 09. Juli recht anschaulich die Situation der 5-Sterne-Hotellerie vornehmlich in der Hauptstadt Berlin: Belegungsraten unter 50%, Zwangsurlaub für Mitarbeiter, geschlossene Gourmet-Restaurants, die Rückgabe von Sternen um Geschäftskunden zu halten, starker Rückgang der Zimmerraten um 20 bis über 50%.

So wie Julia Friedrichs in Ihrem Buch „Gestatten: Elite: Auf den Spuren der Mächtigen von morgen“ die aktuelle Definition von Elite kritisch hinterfragt, wird hier die Definition von „Luxus“ (was die 5-Sterne-Hotellerie ja sein will) in Frage stellt. „Denn zum Luxus gehört, dass er nicht für alle und jeden erschwinglich ist.“ heißt es in dem ZEIT-Artikel. Mit Preisen der Mittelklasse-Hotels ist das Luxus-Label eben nicht erreichbar. Es geht aber auch um mehr als nur den Preis (Das Thema Preissenkung als Krisenstrategie wird Thema in einem nächsten Blog-Artikel sein). Service, Qualität, Charakter, Geschichte und vor allem Kontinuität zeichnen die wahren Luxushotels aus (der Artikel nennt hier beispielsweise das Brenner’s Parkhotel in Baden-Baden oder das Baur au Lac in Zürich).

Aber ich schweife ab… Was mich eigentlich stutzig gemacht hat, ist der Inhalt eines Newsletters aus der Xing-Gruppe „Hotellerie“ von Carsten Hennig. Laut einer Untersuchung der Datenbank von tophotelprojects.com ©eröffnen in den nächsten 4 Jahren weltweit 3.500 (sogenannte) Luxus- und First-Class-Hotels, über 200 davon in Deutschland (Steigerung um 7,3% für die deutsche Luxus-Hotel-Landschaft). Nun gut, in vier Jahren wird sich die wirtschaftliche Lage wieder verändert haben. Trotzdem sei die Frage erlaubt, wie die Neueinsteiger eine gut zahlende Klientel erreichen können, wenn die Kollegen aktuell die Preise für eine mehr oder weniger vergleichbare Leistung kaputt machen. Werden es mehrheitlich Häuser mit eigenem Charakter und individuellem Charme sein? Vermutlich nicht, werden Sie doch zu einem großen Teil von weltweit agierenden Hotelketten betrieben.

Der Markt bleibt also spannend…


Hotelvideos – auf den Webseiten und youtube

1. Juli 2009

Multimedial und den Spuren des Mitmach-Web-Zwo-Null stetig folgend, haben wir aus den neuen Fotos der Hotels Videos gezaubert (bzw. zaubern lassen). Diese gibt es auf den Webseiten und bei youtube. Und die Links dazu gibt es hier in einer Übersicht:

Viel Vergnügen beim anschauen!


Hotel-Blogs

19. Juni 2009

Eigentlich wollte ich ja schon lange mal einen Blogartikel zum Thema Blogs in der Hotelbranche schreiben, aber irgendwie kam immer wieder was dazwischen.

Ein aktueller Artikel auf AHGZ Online gab nun den entscheidenden Anstoss. In einem Interview erklärt Uwe Frers von Escapio, was man bei einem Hotelblog so alles beachten sollte. Die Basics sind ein Internetzugang, ein Webbrowser und ein Account bei einem Blog-Software-Anbieter (wir nutzen hier zum Beispiel WordPress). Gestalterisch sollte sich der Blog an dem bestehenden Layout der Hotelwebseite orientieren. Bis dahin bin ich völlig einverstanden.

Inhaltlich orientieren sich seine Tipps an dem, was jedem guten Blog innewohnen sollte: Mehrwert für den Leser und Neuigkeitswert. Für Hotels bietet die Plattform eines Blogs seiner Meinung nach die Möglichkeit, Angebote und Specials an den geneigten Leser zu bringen. Dazu ein paar News aus dem Haus und Veranstaltungstipps aus der Region.
Das klingt im Grunde ja ganz nett.

Aber eben nur nett. Ein Angebot des Hotels oder Veranstaltungen in der Region, die sich prima mit einem Aufenthalt im Hotel verbinden lassen, bringe ich lieber auf der Webseite unter. Und dann verliert der Blog seinen Neuigkeitsvorsprung. Warum den Blog nicht eine Ebene höher heben? Im Blog Inhalte unterbringen, die für eine gut strukturierte und informative Hotel Webseite zu viel sind. Grundsätzliche Gedanken über Stadtleben, Zusammenleben, Weltgeschehen. Persönliche Erlebnisse oder Ansichten eines Hoteldirektors / einer Hoteldirektorin. Das ist mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss und nur eine persönliche Einschätzung.

Das Nachrichten-Nutzerverhalten ist aktuell von einem starken Wandel geprägt. Das betrifft Zeitungen, Zeitschriften, ihre Online-Ausgaben, pure Online-Angebote, Blogs oder Dienste wie Google News. und das wird auch noch eine Weile so bleiben. Jeder sucht sich nach eigenem Gusto und Zeitbudget die geeigneten Nachrichten zusammen, ob Fast-Food-Newsticker oder 5-Gänge-Menü-Feuillton.

Wir bloggen fröhlich weiter, was uns so in den Sinn kommt. Wer gerne etwas anderes lesen will, kann uns da ja mitteilen. Vielleicht haben wir dazu eine Idee.

Mit diesen Gedanken wünsche ich allen Lesern ein schönes Wochenende…


Trend Ho(s)tels – Was die „Klassiker“ von Ihnen lernen können

25. März 2009

Neue Hotelkonzepte sind ja eigentlich nichts Neues. Die Blüten, die momentan in europäischen Großstädten treiben sind designorientiert, puristisch, funktional, auf jeden Fall modern und für krisengebeutelte Reiselustige bezahlbar. So zum Beispiel die Superbude in Hamburg (Gewinner des European Hotel Design Award), das Cocoon in München oder das CitizenM in Amsterdam.

Was haben die, was andere nicht haben? Doch die Frage müsste eher lauten, was haben diese Ho(s)tels nicht, was andere noch haben. Bei der Konzeption wurde vielerorts überlegt, auf was der Gast heutzutage verzichten kann und wofür er dann auch nicht zu zahlen braucht. Zum Beispiel auf Kleiderschränke. Dafür gibt’s Multifunktionsmöbel. Und Multifunktionspersonal (Spannende Idee, wenn die Putzfrau kocht…).

Viel Wert legt man zudem auf die technische Ausstattung. WLAN ist selbstverständlich, Multimediaboxen, Spielkonsolen oder smarte Lichtsysteme begeistern die Gäste. Die Küche wird zur Snackbar, zum Take-Away oder zur WG-Kochstelle (Das macht den Job der Allround-Putzfrau wieder einfacher…).

Zu was sie uns inspirieren? Ausstattung und Features in den Hotels, insbesondere in den Zimmern, zu überdenken. Wenn in diesem Jahr, wie die AHGZ in ihrer Ausgabe 2009/9 berichtet, die mittelständische Hotellerie ihre Gästezimmer aufmöbeln will, dann sollte sie sich vorher gut überlegen, in welche Annehmlichkeiten sie investiert. Über eine smarte Multimedia-Ausstattung kann man da schon einmal nachdenken. Und erhaltet bitte auf jeden Fall die Kleiderschränke: kleiner, okay, aber ganz mag ich nicht drauf verzichten.

Viel Fingerspitzengefühl beim „in-den-Gast-hinein-denken“ wünscht
Anastasia von der Rolle


Ein Lächeln – selbstverständlich?!

24. März 2009

Seit einigen Jahren muss ich beruflich immer wieder nach München. Im Internet suchte ich mir bei meiner ersten Reise das carathotel in München aus. Wichtig für mich war vor allem die günstige Lage. Beim Buchen fiel mir der Slogan „check in and smile“ auf. Ich weiß auch nicht warum. Damals dachte ich, immer diese Sprüche. Ich bin gespannt, ob die auch halten, was sie versprechen.

Mittlerweile ist das Hotel zu meinem Lieblingshotel in München geworden. Und was soll ich sagen, der Slogan stimmt. Ich fühle mich einfach wohl. Das liegt aber nicht nur an den Räumlichkeiten und der guten Innenstadtlage, nein, den größten Anteil hat das Personal. Freundlich, hilfsbereit, kompetent. Danke!

Auch ich ertappe mich, dass man vieles als selbstverständlich hinnimmt. Ich bin selbst im Vertrieb tätig und ärger mich oft genug, dass Kunden alles, was man für sie tut, ohne weiteres hinnehmen. Daher finde ich es wichtig, damit das Miteinander gut bleibt oder besser wird, dass man etwas zurückgibt. Freundlichkeit! Wenn eine Leistung gut war, diese Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern erzählen und nicht zuerst das Negative, was einem am Tag wiederfahren ist. In einem Lied heißt es „Es könnt’ alles so einfach sein, ist es aber nicht!“ Vieles könnte einfacher sein, wenn jeder jeden Tag ein Stück dazu beiträgt. Da wird viel Geld in Betrieben für Verkaufspsychologie bis hin zur Stilberatung ausgegeben. Alles schon mehrfach mitgemacht. Ein Teil hat einen sicherlich weitergebracht. Der Rest? Die eigentlich normalen Verhaltensregeln, die uns allen das Leben leichter machen, haben wir die noch drauf? Bevor ich bei diesem Thema kein Ende bekomme, will ich besser schließen.

Mit einem freundlichen Lächeln,
ihr Magnus Magnussen